TdS Challenge in Langnau i. E

Die Tour de Suisse Challenge ist jedes Jahr ein Highlight. Es ist insofern etwas Besonderes, dass die Strassen gesperrt sind und dass man in jeweils am Vormittag vor den Profis fährt. Somit geht mehr Radsport an einem Wochenende nicht. Am Samstag war auch dieses Jahr das Zeitfahren und am Sonntag das Etappenrennen. Das Zeitfahren war zwar kurz, aber nicht wenig anstrengend. Weiss man doch, dass man "full in" fahren muss. Dies nahm ich mir auch zu Herzen und fuhr von Anfang an mit allem was ich hatte. Meine geringe Erfahrung und die wenigen Zeitfahrkilometer, welche ich bis heute gesammelt habe, zeigten sich dann insofern, dass mir gegen Ende der Strecken die Luft aus ging. 

Fazit: "Fahre voll, aber teile es ein." 

Somit konnte ich mit einem 42 km/h Schnitt das Zeitfahren auf dem 29. Gesamtrang und 12. in meiner Alterskategorie beenden.

Das Etappenrennen führte uns zweimal über das Chuderhüsi mit seinem steilen 18% Anstieg. Bereits die erste Anfahrt zum Chuderhüsi wurde sehr schnell gefahren, da immer wieder attackiert wurde. Mit mehr als 40 km/h Schnitt erreichten wir dann den 2,5 km langen Anstieg. Die Attacken hielten weiter an und zerrissen in der Steigung das Feld in einzelne Gruppen. Es gelang mir nicht, das Tempo der Spitze mitzufahren. Meine Watt-Angaben und die Herzfrequenz zeigten mir das Limit an. Somit erreichte ich die erste Überquerung des Chuderhüsi im ersten Verfolgerfeld. Welche direkt mit einer rasanten und schönen Abfahrt belohnt wurde. Nach der ersten Zieldurchfahrt konnten wir die Spitzengruppe wieder einholen. Gemeinsam nahmen wir zum zweiten Mal die Steigung in Angriff. Na ja, den Rest könnt ihr euch wohl ausmalen. Man könnte die erste Überquerung kopieren. Das zweite Mal kam mir die Steigung unendlich lang vor und die 18% fühlten sich wie 50% an. Erneut im ersten Verfolgerfeld fuhren wir Richtung Ziel. Leider taten wir das nicht mit einer überzeugenden Konsequenz, somit konnte eine weiter Gruppe zu uns aufschliessen, welche sich natürlich auch im Schlusssprint behaupten wollte. Berits früh suchte ich mir ein passendes Hinterrad für die Vorbereitung des Sprints. Aber durch die Hektik musste ich dieses wieder freigeben. Es war nicht prinzipiell ein schlechter Platz, aber ich wurde etwas eingeklemmt und konnte den Sprint erst sehr spät starten. Weiter handicapierte mich mein Oberschenkel, welcher mit Krämpfen zu kämpfen hatte. Somit erreicht ich das Ziel mit der ersten Verfolgergruppe als 27. der Gesamtwertung  und 13. in der Alterskategorie. Das Wochenende durfte ich dann als 5. der Gesamtwertung beenden. Somit war diese Wochenende für mich auch ohne Podestplatz ein grosser Erfolg.

 

 

 

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über mich.

Radfahren ist meine Leidenschaft. Ich fahre und trainiere aus Freude am Sport. Trotzdem fahre ich so einige Wettkämpfen in der Schweiz und im anliegenden Ausland.

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Mein Name ist Michael Sigrist und ich liebe es mit dem Rennrad zu fahren

Wann immer möglich, trainiere ich für das Radfahren. Hierfür kommen mehrere Trainingsformen zur Anwendung

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