Amstel Gold Race (Niederlande)

08/04/2017

Ein Frühjahres-Klassiker stand bei uns schon lange auf der " to do" Liste. Letzten Winter haben wir uns bei Amstel Gold beworben und ich durften nun auch tatsächlich teilhaben. So wäre dieser Punkt in Erfüllung gegangen. Keine Ahnung wie viele Teilnehmer es insgesamt waren auf den verschiedenen Strecken, aber es waren sehr viele!! Bei so vielen Leuten, unterschiedlichen Streckenlängen und einem breit gefächerten Teilnehmerfeld erwachte bei mir nicht gerade ein Renneindruck. Nebst dem unendlich häufigen Abbremsen vor Kurven, Hausecken und Kreuzungen, war man auch ständig am Überholen und Ausweichen. Ich fand keine optimale Gruppe, mit der ich die Rundfahrt hätte zu Ende fahren können. So fuhr ich etwa die Hälfte alleine und überholte einen nach dem anderen. Ok ja, auch ich wurde ein-, zweimal von einem Fahrer überholt, der mir dann wieder zu schnell war. Ich gebe zu, als ich begriff, wie der Stand der Dinge ist, dass dieses Rennen nicht ein normales Rennen sein würde und das ich viel alleine würde fahren dürfen, nahm ich etwas an Tempo raus. Der starke Wind, der Regen und die eisige Kälte machten es mir nicht gerade leicht. Ich wollte einfach diese 240 Kilometer überstehen und dabei noch eine gute Figur machen. Natürlich habe ich trotzdem Bekanntschaften machen können und kam sogar etwas zum Plaudern. Ja, es hat mir doch "Spass" gemacht und es war eine tolle Erfahrung. Die Gegend war wunderschön, die Häuser, Kirchen und die sogenannten "Helinge" waren sehenswert. Es waren zwar nur knapp 1000 Höhenmeter zu überwinden, aber ich hatte das Gefühl es ginge ständig Auf und Ab. Jeweils nicht sehr lange, aber non stop. Zu kämpfen hatte ich mit der Kälte. Da es fast den ganzen Tag regnete, die Temperaturen nicht über 5 Grad stiegen, kühlte ich trotz guter Kleidung einmal ab. Am schlimmste war es bei den Verpflegungsposten, da man sich da nicht mehr bewegte. Aber essen war bei dieser Streckenlänge genau so wichtig! Also entschied ich mich fürs Frieren. Ich kam nach über 8 Stunden, wohl auf und noch mit Reserven am Ziel an.

 

 

 

 

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über mich.

Radfahren ist meine Leidenschaft. Ich fahre und trainiere aus Freude am Sport. Trotzdem fahre ich so einige Wettkämpfen in der Schweiz und im anliegenden Ausland.

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Mein Name ist Michael Sigrist und ich liebe es mit dem Rennrad zu fahren

Wann immer möglich, trainiere ich für das Radfahren. Hierfür kommen mehrere Trainingsformen zur Anwendung

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